Alternative zum Schlüssel – Retina-Scanner

Mit dem Auge Türen öffnen

Barbara Thomas  / pixelio.de

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Ohne einen Schlüssel in die eigene Wohnung gelangen, ins Haus, ins Büro, in den eigenen Laden oder die Garage. Sie denken, das ist nicht möglich? Ist es doch – nämlich mit einem Retina-Scanner. Dass diese Scanner keine Science-Fiction sind und das eben beschriebene Szenario gar nicht so fern in der Zukunft liegt, zeigen wir Ihnen mit dem folgenden Beitrag.


Wie funktioniert ein Retina-Scanner?

Lupo  / pixelio.de

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Ebenso wie der Fingerabdruck liefert auch das Auge einzigartige Merkmale, die einen Menschen unverwechselbar machen. Denn zwischen Iris und Hornhaut befindet sich ein komplexes Bindegewebe, das bei jedem Menschen anders strukturiert ist und sich auch im Zuge des Alterungsprozesses wenig ändert. Um diese Strukturen zu erkennen, kommt der Retina-Scanner zum Einsatz. Dabei tastet ein fast unsichtbarer Laser die Netzhaut (Retina) ab. Er ist nur sehr schwach, blendet nicht und kann das Auge auch nicht beschädigen. Beim Abtasten erkennt der Laser ein bestimmtes Muster der Blutgefäße, da diese Gefäße weniger Licht zurückwerfen als das umgebende Gewebe. Aus einer komplexen Berechnung entsteht schließlich ein Bild, mit dem eine Person eindeutig identifiziert werden kann. Dieser Prozess – das Wiedererkennen – wird auch als „biometrische Erkennung“ bezeichnet.

Sicherer als ein Fingerabdruck
Heutzutage ist der Retina-Scanner die sicherste Variante, um jemanden eindeutig zu identifizieren und bietet wesentlich weniger Möglichkeiten zur Manipulation als z.B. ein Fingerabdruck- oder Gesichts-Scanner.

Jasmin Baier  / pixelio.de

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Weitere Vorteile:

  • Der Scanner ist kinderleicht benutzbar und erfordert keine Vorkenntnisse.
  • Das System ist bequem – kein Schlüsselvergessen, kein Aussperren.

Der Retina-Scanner bringt jedoch auch Nachteile mit sich:

  • Die Phase der Erfassung ist schwieriger.
  • Einflüsse wie Lichtreflexionen müssen unterbunden werden.
  • Verschmutzte Linsen, falscher Augenabstand, Kontaktlinsen oder Augenerkrankungen können den Scan behindern.



Bald in jedem Haushalt zu finden?
Die Technik der Retina-Scanner ist momentan noch sehr teuer und daher momentan fast nur auf Hochsicherheitseinrichtungen beschränkt. Dennoch breitet sich diese Art der

Lowczyc Krzysztof  / pixelio.de

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Identifikation immer weiter aus, nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Wohnhäusern. Zugleich gibt es Kritiker. Viele sträuben sich davor, ihr Auge scannen zu lassen aus Angst vor gesundheitlichen Folgen. Auch in puncto Datenschutz gibt es große Bedenken. Mit der steigenden Produktion und der damit verbundenen Kostensenkung dürften aber sich die Retina-Scanner als Schlüsselersatz in Zukunft deutlich vermehren, auch im Privathaushalt. Die Technik der Retina-Scanner ist momentan noch sehr teuer und daher momentan fast nur auf Hochsicherheitseinrichtungen beschränkt. Dennoch breitet sich diese Art der Identifikation immer weiter aus, nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Wohnhäusern. Zugleich gibt es Kritiker. Viele sträuben sich davor, ihr Auge scannen zu lassen aus Angst vor gesundheitlichen Folgen. Auch in puncto Datenschutz gibt es große Bedenken. Mit der steigenden Produktion und der damit verbundenen Kostensenkung dürften aber sich die Retina-Scanner als Schlüsselersatz in Zukunft deutlich vermehren, auch im Privathaushalt.

Bilder:
1. Barbara Thomas / pixelio.de
2. Lupo / pixelio.de
3. Jasmin Baier / pixelio.de
4. Lowczyc Krzysztof / pixelio.de

On Juli 25, 2014, posted in: Allgemein by
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